Delhi – Eine Erfahrung für alle Sinne (Vegan Guide 2024)

von Naomi
Rotes Fort in Delhi

Eine Reise nach Delhi ist eine intensive Erfahrung, denn das Leben der Einheimischen findet draußen auf der Straße statt. Immer ist irgendwo ein Markt oder ein religiöses Fest und die engen Gassen sind voll mit Menschen. Zwar kann das sehr anstrengend werden, doch dadurch erlebst du auch beispielsweise die volle Farbenpracht der indischen Frauen in ihren bunten Saris. Aus den offenen Küchen der Restaurants wehen die Gerüche der vielfältigen indischen Gewürze, während du versuchst dir einen Weg durch die verstopften Straßen zu bahnen. Denn das Mobilitätskonzept in Delhi schließt alle mit ein: Fußgänger, TukTuk-Fahrer, Autos, Lastwägen, Kühe und Wasserbüffel.

Auch wenn es wohl das größte Highlight ist, einfach die vielfältigen Eindrücke bei einem Spaziergang durch Delhi zu sammeln, gibt es einige klassische Sehenswürdigkeiten, die du besuchen solltest. Denn noch gibt es im Vergleich zu den schieren Massen an Indern kaum ausländische Touristen, die alles überlaufen. In Delhi herrscht eine großartige Fülle von Prunkbauten aus der Kolonialzeit, sowie von wunderschönen Tempeln der verschiedenen Religionen. Aber eine Reise nach Indien ist auch immer eine kulinarische Reise. Denn die indische Küche ist mit all ihren Gewürzen und pflanzlichen Optionen ein Genuss für alle Veganer.

Auf jeden Fall ist Delhi eine faszinierende Stadt und definitiv einen Besuch wert. Und alles, was du nicht verpassen darfst plus die besten veganen Restaurants zeigen wir dir in diesem Artikel. Ganz am Ende findest du auch eine ausführliche Karte mit allen relevanten Punkten für deine Reise nach Delhi.

Währung und Preisniveau in Indien

Direkt bei deiner Ankunft wird dir auffallen, dass Indien immer noch ein sehr armes Land ist. Daher sind die Preise für Touristen oft um ein Vielfaches höher als für Einheimische. So kostet ein Museumseintritt für Ausländer gerne mal 25-mal so viel als für Inder. Da der Eintritt dann aber immer noch bei nur 2,50€ liegt, zeigt dir vielleicht schon, wie günstig es ist Indien zu bereisen. Damit du eine ungefähre Vorstellung für den Wechselkurs hast: Am 19.06.2023 entspricht 1,00 € circa 90 Indischen Rupies (INR).

In Delhi bekommst du ein Gericht, das auch ein europäischer Magen verträgt, für bereits 2,00 – 4,00€. Auch für Taxifahrten durch die halbe Stadt zahlst du meist nicht mehr wie 5,00€ und die Nacht im Doppelzimmer in einem guten Hotel gibt es ab 25,00€. Oft empfiehlt es sich nicht das günstigste Angebot zu wählen, um europäische Standards erwarten zu können.

Transport

Anders als in Südostasien benutzt du in Indien am besten die App Uber. Lade die App am besten schon zu Hause runter, da du dich vor deiner ersten Fahrt per SMS verifizieren musst. In Delhi ist Uber eine sichere Option, um von A nach B zu kommen und die Fahrzeuge sind meist gepflegter als bei normalen Taxis. Im Verkehrschaos können sich die vorhergesagten Ankunftszeiten jedoch stark verzögern. Um den verstopften Straßen aus dem Weg zu gehen, bietet sich eine Fahrt mit der Metro an. Diese ist nämlich überraschend sauber und gut ausgeschildert. Dein Ticket kaufst du direkt am Schalter und eine Fahrt kostet nur 30 Rupie. Das Metronetz ist zwar nicht sehr dicht, aber für manche Ziele ist es definitiv eine gute Option. Allgemein gilt die Metro als sicher, nur solltest du wie immer auf deine Wertsachen aufpassen und als Frau abends nicht alleine fahren.

Zu jeder Indien-Reise gehört eine Fahrt im Tuk-Tuk und die Straßen sind voll damit. Du sprichst einfach einen vertrauenswürdig aussehenden Fahrer an und verhandelst den Preis. Grundsätzlich kannst du gleich die Hälfte des genannten Preises als Verhandlungsbasis ansetzen. Aber auch wenn du nicht viel handeln kannst, ist der Preis für eine Fahrt immer noch sehr gering. Optional frägst du in deinem Hotel nach, ob sie dir ein Tuk-Tuk rufen können. Auch in der App Uber gibt es die Möglichkeit dir ein Tuk-Tuk zu bestellen. Wenn du die Route aktiv auf deinem Handy mitverfolgst, fällt dir schnell auf, falls dein Fahrer eine Betrügerei planen sollte. Außerdem sind die Preise dabei wesentlich günstiger, aber ehrlicherweise wurde bei uns die Fahrt nur selten angenommen.

Ziegen in Delhi
Volle Straßen in der indischen Hauptstadt Delhi

Klima und Reisezeit

In Delhi von Indien schwanken die Temperaturen im Jahresverlauf erheblich. So liegen die Temperaturen im Dezember und Januar bei 20 bis 25 °C, wohingegen es zwischen April und Juni bis zu 50 °C heiß werden kann. Dann kühlt es auch nachts nur wenig ab und in den staubigen und vollen Städten wird die Hitze unerträglich. Im Winter ist Delhi außerdem durch starken Smog geplant, der zu einer miserablen Luftqualität und einer schlechten Sicht führt. Die beste Reisezeit ist daher von Oktober bis März, denn dann fällt wenig Niederschlag und es herrschen angenehme Temperaturen.

Sicherheit in Delhi

So ungerne wie wir es sagen, so haben wir jedoch in Delhi das Gefühl entwickelt, dass jeder uns über den Tisch ziehen möchte. Wir wurden trotz aller Vorsicht bereits bei der Fahrt vom Flughafen zum Hotel hereingelegt und zu einem zwielichtigen Reisebüro gefahren anstatt in unsere Unterkunft. Ein anderes Mal wollte uns der Kellner um unser Rückgeld betrügen. Daher sind wir bei allen Angeboten oder Auskünften sehr skeptisch geworden.

Am besten sorgst du dafür, dass du bereits bei deiner Ankunft am Flughafen mobile Daten hast, da es dort kein W-Lan gibt und auch deine indische Sim-Karte bis zu 4 Stunden zur Aktivierung benötigt. Denn selbst die scheinbar vertrauenswürdigen Taxifahrer vom Taxistand können dich übers Ohr hauen. Achte darauf dein Rückgeld immer genau zu zählen und lies dir die Bewertungen von Restaurants und Unterkünften gründlich durch.

Du wirst dich außerdem daran gewöhnen müssen, fast durchgehend angestarrt zu werden. Insbesondere wenn du eine junge, blonde Frau bist. Es kommt auch immer wieder vor, dass du um ein gemeinsames Foto gebeten wirst. Da es für Inder eine große Ehre ist mit einem ausländischen Gast ein Foto zu machen, stellt dies im Regelfall kein Problem dar. Aber lass währenddessen deine Wertsachen nicht aus den Augen. Wenn du dich aber unwohl fühlst oder gerade erst angekommen bist, kannst du natürlich auch höflich ablehnen. Zudem wirst du permanent von fremden Indern angesprochen. Dies wirkt anfänglich sehr freundlich, aber leider haben die meisten ein wirkliches Interesse an dir, sondern wollen dir nur etwas verkaufen. Insgesamt ist Indien kein Reiseziel, dass du ohne Backpacking Erfahrung als erstes in Angriff nehmen solltest. Dann doch lieber mit einer Reisegruppe für junge Erwachsene.

Als Frau allein in Delhi

In Indien herrscht generell noch ein konservatives Frauenbild und bei Sicherheitskontrollen, sowie im alltäglichen Leben wird dir die Trennung zwischen Mann und Frau auffallen. Traditionell kümmern sich Inderinnen um die Kinder und den Haushalt, weswegen das Stadtbild stark von Männern dominiert wird. Indische Frauen bleiben eher unter sich und tragen selbst in der Hauptstadt Delhi häufig traditionelle indische Kleidung. Daher fällst du vor allem als westliche Frau sehr auf und wirst eben nicht nur mit Neugierde angestarrt.

Es gab eigentlich nie ein Land, in das ich nicht allein als Frau reisen würde. Indien ist da jedoch die Ausnahme. Mir ist zwar nichts passiert und es gab keine gefährlichen Situationen, aber richtig wohl gefühlt habe ich mich trotz meiner männlichen Begleitung nie. Auch andere weibliche Reisende haben mir mein Gefühl bestätigt und mir sogar empfohlen kein Bett im Mehrbettzimmer oder einen Schlafbus zu buchen. Meiner Meinung nach solltest du dich als Alleinreisende lieber einer Reisegruppe anschließen, als dich allein auf den Weg zu machen. Es muss nichts passieren, aber ich würde es in Indien nicht riskieren.

Vegane Ernährung in Delhi

Das schöne in Indien ist, dass vegetarische und fleischhaltige Gerichte immer deutlich gekennzeichnet oder sogar getrennt auf der Speisekarte aufgeführt sind. Bei den vegetarischen Speisen musst du vor allem aufpassen, dass du nichts mit Paneer bestellst, denn das ist ein typisch indischer Käse. Es gibt drei vegane indische Curries, die es eigentlich immer auf der Karte stehen:

  • Aloo Gobi: Blumenkohl und Kartoffeln in deiner dicken, würzigen Soße
  • Mixed Vegetable: Saisonales Gemüse, mariniert mit Gewürzen nach Art des Hauses
  • Lentil Dal: Rote Linsen in einer flüssigeren Gewürzsoße

Zu diesen Curries wird typischerweise einfach Reis oder Brot gegessen. Dabei hast du die Auswahl zwischen Roti, Naan und Chapati. Roti ist ein dünnes Fladenbrot, wohingegen Naan und Chapati fluffiger und auch schmackhafter sind. Die Brote werden normalerweise frisch in einem Lehmofen zubereitet und oft mit Butter oder Knoblauchbutter bestrichen. Daher solltest du darauf achten, dein Brot explizit ohne Butter zu bestellen. Sowohl die Brote, als auch der Reis ist im Gegensatz zu Deutschland bei einem Curry nicht inkludiert und du musst diesen extra bestellen.

Indisches Curry
Mixed Vegetable Curry mit Roti

Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Mach eine Tour durch Old Delhi mit „Take One Cab“

Es kann dir so ergehen wie uns, dass du dich bei deiner Ankunft in Delhi erst einmal von den vielen Eindrücken erschlagen fühlst. Daher bietet sich für einen ersten Überblick eine entspannte Halbtagestour durch Old-Delhi mit einem privaten Fahrer an. Wir sind durch Zufall auf den Anbieter „Take One Cab“ gekommen und waren mehr als zufrieden. Der Fahrer spricht gutes Englisch und beantwortet dir alle deine Fragen. Die Kosten betragen für eine Tour von circa 5 Stunden 2500 Rupie pro Person inklusive Abholung im Hotel. Die Stopps kannst du dir individuell zusammenstellen, aber auch die klassische Tour des Fahrers ist empfehlenswert.

Das rote Fort

Die Tour beginnt mit einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Delhi: dem roten Fort. Die massiven Mauern mit ihrer charakteristischen Farbe des roten Sandsteins sind von außen schon sehr beeindruckend. Aber drinnen erwartet dich die ehemalige kaiserliche Residenz in einer riesigen Parkanlage. Über das gesamte Gelände verteilt erwarten dich mehrere orientalisch anmutende Gebäude, wie die Perlmoschee oder die private Audienzhalle. Für einen Eintritt von 600 Rupie kannst du entspannt durch das rote Fort spazieren und alles erkunden.

Red Fort in Delhi
Charakteristische rote Außenmauer
Rotes Fort innen
Architektur im Roten Fort

Gewürzmarkt Chandni Chowk

Als nächstes steht ein Besuch des Gewürzmarktes Chandni Chowk auf dem Plan. Hier kannst du so richtig in das quirlige und bunte Treiben des indischen Handels eintauchen. Dein Fahrer bringt dich zu einem Gewürzladen, in dem du dich mit hochwertigen Gewürzen und indischen Teesorten eindecken kannst. Außerdem hast du die Möglichkeit mit einer Rikscha zu fahren, wenn du keine 15 Minuten vom Parkplatz bis zum Markt laufen möchtest.

Chandni Chowk
Die Straßen in Chandni Chowk
Verkauf von Blumen auf dem Gewürzmarkt
Verkauf von frischen Blumen

Raj Ghat

Im direkten Kontrast dazu steht die Gedenkstätte für Mahatma Gandhi namens Raj Ghat. Im Zentrum einer sehr gepflegten Parkanlage befindet sich das Grabmal in Form einer schwarzen Marmorplatte mit einer ewigen Flamme. Errichtet wurde es an dem Ort, an dem der Leichnam von Gandhi im Jahr 1948 eingeäschert wurde. Vor allem für Anhänger Gandhis hat die Gedenkstätte einen hohen spirituellen Wert.

Gedenkstätte Raj Ghat
Gedenkstätte von Ghandi
Raj Ghat Parkanlage
Parkanlage um Raj Ghat

Humayun Tomb

Ein weiteres Highlight in Delhi ist das Humayun Grab. Das UNESCO Weltkulturerbe wurde 1571 erbaut und diente als Grabstätte des Großmoguln Humayun. Schon beim ersten Blick erkennst du in der Architektur starke Parallelen zum weltbekannten Taj Mahal in Agra. Rund um die eigentliche Sehenswürdigkeit gibt es noch weitere sehenswerte Gebäudekomplexe zu entdecken. Und daher sind 600 Rupie ein angemessener Preis für all das, was du hier besichtigen kannst.

Humayun Tomb in Delhi
Imposante Grabstätte von Großmogul Humayun
Humayun Tomb
Weitere Gebäudekomplexe im Park

India Gate

Zu guter Letzt legst du noch einen kurzen Stopp beim India Gate im Zentrum von Delhi ein. Das Monument erinnert an die Soldaten aus Britisch-Indien, die im Ersten Weltkrieg für das Britische Empire ihr Leben ließen. Leider kannst du den 42 Meter hohen Torbogen nicht durchschreiten, jedoch erkennst du aus der Nähe, dass die Namen von 90.000 Verstorbenen Kriegssoldaten eingraviert sind. Nach dem India Gate geht bringt dich dein Fahrer gerne zu einem veganen Restaurant deiner Wahl oder auch zurück in deine Unterkunft.

India Gate
Das India Gate im Herzen von Delhi
Inschriften am India Gate
Eingravierte Namen der gefallenen Soldaten

Lass dich vom Akshardham Tempel in Delhi beeindrucken

Eine der beeindruckendsten Tempelanlagen von Delhi ist der Tempel von Akshardham. Jedoch können wir dir keine Fotos zeigen, da elektronische Geräte dort verboten sind. Und ja, das wird wirklich streng kontrolliert. Außerdem darfst du keine großen Taschen, Essen, Regenschirme oder eine Powerbank bei dir tragen. Du kannst jedoch alles kostenlos an der Garderobe abgeben, die auf uns einen sicheren Eindruck gemacht hat. Auch haben wir alle Wertsachen ohne Problem wieder zurückbekommen.

Nachdem du also den langen Sicherheitstrakt passiert hast, erblickst du endlich die beeindruckende Tempelanlage von Akshardham. Umgeben von einem Säulengang thront das Hauptgebäude auf mehreren mit Elefanten verzierten Stufen. Der Innenraum des Haupttempels ist strahlend weiß und zeigt Jahrtausende der traditionellen und modernen Hindu-Kultur. Überall entdeckst du kleine Details der imposanten Gestaltung und keine Säule gleicht der anderen. Aber es gibt noch so viel mehr zu entdecken.

Täglich bei Sonnenuntergang findet in den Gärten von Akshardham eine kostenlose Wassershow statt, die vor der Kulisse der Tempelanlage einfach magisch wirkt. Im schön angelegten Garden of India erwarten dich mannsgroße Bronzefiguren, die Szenen aus der indischen Kultur darstellen. Und am Ende des Rundgangs gibt es eine Kantine, in der du einfach und günstig traditionelle indische Gerichte probieren kannst. So gibt es für wenige Rupie beispielsweise südindisches Dosa mit Kartoffelfüllung und verschiedenen Chutnies.

Der Eintritt für den gesamten Komplex von Akshardham ist kostenlos und die gleichnamige Metrostation bringt dich fast direkt vor den Eingang.

Akhsardham Tempel in Delhi
Leider sind im Inneren des Tempels keine Fotos erlaubt

Besuche die größte Mosche Indiens: Jama Masjid

Jama Masjid ist die größte Moschee Indiens und bietet unfassbaren 20.000 Gläubigen Platz. Die Innenräume sind zwar nur für Betende zugänglich, aber gegen eine geringe Gebühr kannst du eines der 40 Meter hohen Minarette besteigen. Eine enge und dunkle Treppe (nichts für Menschen mit Klaustrophobie) führt dich hinauf zu einem wunderbaren Blick über den Innenhof der Moschee, das rote Fort und die verwinkelten Gassen von Delhi.

Die Moschee ist von 7:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und kostet keinen Eintritt. Beim Betreten musst du deine Schuhe ausziehen, aber wir empfehlen dir sie in der Hand zu tragen, da dir sonst 100 Rupie von einem Aufpasser berechnet werden. Und egal was du als Frau anziehst, wird dir trotzdem ein Überwurf für weitere 100 Rupie aufgezwungen.

Jama Masjid Moschee
Ausblick über die Moschee und das rote Fort
Ausblick über Delhi
Ein Blick in die verwinkelten Gassen von Delhi

Streife durch die alten Ruinen vom Qutb Minar

Eine weitere Sehenswürdigkeit aus der islamischen Welt ist das Minarett im Qutb-Komplex. Das auch als Sieges- und Wachturm genutzte Minarett zählt zu den höchsten Türmen der islamischen Baukunst. Die Besteigung des Turms ist für Besucher leider nicht erlaubt, aber du kannst durch die beeindruckenden Ruinen wandern und wirst dich fühlen wie bei Indiana Jones. Denn der Komplex wurde im 13. Jahrhundert nach dem Sieg der Moslems über die Hindus auf einer hinduistischen Tempelanlage erbaut. Daher entdeckst du viele hinduistische Gottheiten, deren Gesichter unkenntlich gemacht wurden.

Qutb Minar
Das namensgebende Minarett der Moschee
Qutb Minar in Delhi
Abgeschlagenes Gesicht hinduistischer Gottheit

Entdecke das hippe Delhi im Hauz Khas Village

Eine ganz andere Welt erwartet dich im modernen Hauz Khas Village. In der Fußgängerzone des Viertels erwartet dich eine bunte Mischung aus etablierten Galerien, unabhängigen Modeboutiquen und Läden, in denen man alte Bollywood-Filmposter kaufen kann. Abends öffnen viele hippe Bars und Restaurants ihre Türen und in verschiedenen Clubs kannst du dir die Nacht um die Ohren schlagen. Für einen entspannteren Tag findest du im angrenzenden Deer Park Picknickhütten an einem See mit Blick auf das Hauz Khas Fort. Für einen Eintritt von 200 Rupie kannst du dort die Überreste eines mittelalterlichen Dorfs aus dem 13. Jahrhundert bestaunen.

Hauz Khas Village
Fußgängerzone im Hauz Khas Village bei Nacht

Vegane Restaurants & Cafés


Das Le Ambrosia hat vor kurzem erst eröffnet auf dem Dach erwartet dich eine entspannte Atmosphäre mit einem Blick über Delhi. Serviert wird vegane Fusionsküche, die kunstvoll präsentiert wird und manchmal sogar eine Portion Magie enthält. Ein Gericht schmeckt besser als das andere und alles wird mit Liebe zum Detail zubereitet. Hier bekommst du eine hohe Qualität für nur 4,00 – 6,00 €, für die du in Deutschland gut und gerne jenseits der 20,00 € pro Gericht bezahlen würdest. Die Küche ist international aufgestellt, sodass du unter anderem die Wahl zwischen einem thailändischen Pad Thai oder amerikanischen Corn Dogs hast. Aber vor allem die innovativen Vorspeisen werden dich überraschen, ohne dass wir jetzt zu viel verraten wollen. Und nicht nur die große rein vegane Auswahl ist einen Besuch wert, sondern auch der freundliche und zuvorkommende Service.

Auch wenn die indische Küche wunderbar vielfältig ist, hast du vielleicht einfach mal Lust auf westliche vegane Küche. Genau dafür steht das GreenR Café mit seiner international inspirierten Speisekarte. Dort findest du alles, was du in einem modernen, veganen Restaurant erwarten würdest: Tacos, Sushi, Burger oder Risotto. Alle Allergene und die Schärfegrade sind eindeutig gekennzeichnet und auch die Kuchentheke kann sich sehen lassen. Das gesamte Konzept wurde von der gesunden und unverarbeiteten pflanzlichen Ernährung in Kalifornien inspiriert und basiert auf einer aktiven Zusammenarbeit mit aufstrebenden Marken für bewusste Ernährung.

Im Naivedyam werden nur vegetarische und vegane Speisen aus Südindien serviert. Hier kannst du neben den klassischen indischen Curries viele neue Gerichte probieren. Dazu zählen beispielsweise Idlis. Das sind kleine Teigkuchen aus Reis und Linsen, die mit Sambar und verschiedenen Chutnies serviert werden. Eine andere vegane Option sind Vadais: frittierte Donuts aus Kichererbsenteig mit Zwiebeln, Gewürzen und Kräutern. Und wenn du Lust auf eine südindische Pizza auf Basis von Reis- und Linsenpfannkuchen hast, bestellst du dir Uttapam. Wahlweise mit gemischtem Gemüse oder Zwiebeln und Tomaten. Das traditionelle indische Ambiente und faire Preise runden das Geschmackserlebnis zusätzlich ab. Die Restaurantkette hat außerdem mehrere Filialen in Delhi, eine davon im Hauz Khas Village.


Unterkünfte

LetsBunk Poshtel & Suites

Das Hotel mitten im Herzen vom Hauz Khas Village gehört definitiv zu den schickeren Hotels in Delhi. Obwohl es mit 4 Sternen gekennzeichnet ist, ist das LetsBunk Poshtel auch für das Budget von Backpackern geeignet. Im Preis ist auch ein leckeres Frühstück inkludiert, sowie eine Dachterrasse, auf der du die langen Tage in der quirligen Stadt ausklingen lassen kannst. Überzeugt hat uns außerdem die stylische Einrichtung mit Liebe zum Detail und die hilfsbereite 24-Stunden-Rezeption.

The Suncourt Hotel Yatri

Das Suncourt Hotel Yatri überzeugt in erster Linie durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Bereits für 27,00€ pro Nacht bekommst du ein sauberes Doppelzimmer mit privatem Bad. Ein weiterer Pluspunkt ist der großartige Room-Service, der dich mittags und abends mit vorzüglichen indischen Gerichten versorgt. Bereits für 4,00€ bekommst du hier eine große Portion Curry mit Reis innerhalb von 20 Minuten geliefert. Auch die Lage im Viertel Karol Bagh ist nicht schlecht, denn in der näheren Umgebung bekommst du einen guten Einblick in das alltägliche Leben der Einheimischen. Jedoch solltest du dich nach Einbruch der Dunkelheit besser nicht mehr draußen aufhalten. Das gilt jedoch für den Großteil aller Viertel in Delhi.

Zum Schluss haben wir für dich noch eine ausführliche Karte mit allen wichtigen Sehenswürdigkeiten und noch mehr veganen Restaurants. Jetzt steht deiner Reise in das intensive Delhi nichts mehr im Weg und wir freuen uns, wenn du uns in den Kommentaren von deinen Erlebnissen in Indien erzählst! Wusstest du eigentlich, dass du nur sechs Stunden von Delhi entfernt freilebende Tiger beobachten kannst? Für mehr Informationen schau doch gerne bei unserem Artikel über eine Tiger Safari im Ranthambore Nationalpark vorbei!

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