San Francisco: Eine Stadt der Vielfalt und Kontraste

von Felix

„If you’re going to San Francisco,
be sure to wear some flowers in your hair.
If you come to San Francisco,
Summertime will be a love-in there.“

Das schrieb Scott McKenzie 1967 in seinem weltberühmten Song „San Francisco“. Seit damals sind mittlerweile gut 55 Jahre vergangen. Heute ist San Francisco den meisten wohl eher durch das angrenzende Silicon Valley, die vielen Tech Konzerne, die Golden Gate Bridge und das berüchtigte Gefängnis Alcatraz bekannt. Doch was ist heute von der Hippie Stadt noch übriggeblieben? San Francisco ist ein Ort, an dem die Vergangenheit auf die Zukunft trifft, und in unserem Reiseblog laden wir dich ein diese faszinierende Stadt mit uns in all ihrer Pracht zu erkunden. 

Praktische Tipps für deinen Aufenthalt 

Währung, Preisniveau und Grundsätzliches 

Am wichtigsten ist, dass du zur Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika unbedingt eine ESTA Genehmigung oder ein richtiges Visum benötigst. Aber keine Sorge, der ESTA-Antrag kann online gestellt werden, ist relativ einfach auszufüllen und gilt dann auch für einen Aufenthalt von 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. 

Im Vorhinein an deine Reise empfiehlt es sich zudem sich eine eSim, beispielsweise bei Holafly oder Airalo zu besorgen. Das vereinfacht die Routenplanung zu den Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder zurück zum Hotel einfach ungemein. In San Francisco nach einer Sim Karte Ausschau zu halten, würde ich nicht empfehlen. Denn im Vergleich zu Südostasien ist das nicht so einfach und tendenziell eher teurer als eine eSim zu installieren. 

Wie überall in den USA ist der US-Dollar die Landeswährung. In letzter Zeit ist der Euro leider etwas gefallen und deswegen ist derzeit (Stand Oktober 2023) ein Euro etwa 1.05 Dollar wert. Das führt dazu, dass das ohnehin schon relativ teure Amerika nicht gerade billiger wird. Für ein schnelles Mittagessen kannst du in der Regel mit Trinkgeld um die 20$ rechnen und möchtest du abends in ein echtes Restaurant gehen, bist du gleich mit 30$ gleich dabei. Auch Hotels sind dementsprechend teuer, hier gehe ich aber später nochmal genauer darauf ein. Als Tagesbudget darfst du deswegen zwischen 100-150€ einplanen.  Bargeld besorgst du dir am besten bei einem ATM direkt in Amerika mit deiner Kreditkarte. Kreditkartenzahlung ist in Amerika wesentlich verbreiteter als bei uns, weswegen du nicht all zu viel abheben musst. 

Vom Flughafen in die Innenstadt

Wenn du die Imimigration hinter dir hast, ist der beste Weg um in die Stadt zu kommen entweder per BART (Bay Area Rapid Transport System) oder mit einem Uber/ Lyft.

Um die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, brauchst du entweder ein Ticket oder eine Clipper Card. Das ist eine Geldkarte, die du aufladen kannst und dann einfach durch die Drehkreuze der U-Bahn gehen kannst. Die Karte selbst kannst du für eine Gebühr von 3$ in allen möglichen Supermärkten oder an den Stationen selbst kaufen. Eine andere Option ist sich die Clipper Card in die Apple Pay oder Android Pay Wallet zu laden, wodurch du kontaktlos mit deinem Handy zahlen kannst. Um nun vom Flughafen in die Innenstadt (Union Square) zu kommen, steigst du einfach in die Red-N oder Yellow-N Linie der Bart ein. Dann kommst du für 10$ in einer halben Stunde direkt zum Union Square. 

Die andere Option ist dir ein Uber oder Lyft zu rufen. Diese brauchen in etwa auch eine halbe Stunde, bringen dich aber direkt zu deinem Hotel für etwa 30$. Solltest du also mit mehreren Personen unterwegs sein oder du recht spät in der Nacht erst ankommen, ist das vermutlich die bessere Option. 

Klima & Reisezeit 

San Francisco bietet durch seine unmittelbare Nähe zum Meer ganzjährig milde Temperaturen, sodass es nicht direkt eine schlechte Reisezeit gibt. Im Sommer überschreiten die Höchsttemperaturen selten die 25 Grad Marke und im Winter wird es am Tag selten kälter als 10 Grad. Die beste Reisezeit mit den angenehmsten Temperaturen und wenig Regen ist von Mai bis Oktober

Sicherheit in San Francisco 

Das hohe Preisniveau und die Covid Pandemie haben in San Francisco leider zu einer relativ hohen Obdachlosigkeit geführt. Autoeinbrüche, Taschendiebstähle oder ähnliches stehen leider auf der Tagesordnung, wodurch ich keine Wertsachen oder wichtige Dokumente im Auto lagern würde. Zudem sollte vor allem etwas auf die Viertel geachtet werden, in denen man sich rumtreibt. Alles in allem ist San Francisco aber immer noch vergleichsweise sicher und wenn man sich nicht gerade nachts, in kleinen verlassenen Gassen rumtreibt, sollte man nicht all zu viel zu befürchten haben.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten 

Golden Gate Bridge

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Golden Gate Bridge. Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist leider etwas ausbaufähig. Trotzdem solltest du dir die Golden Gate Bridge keinesfalls entgehen lassen. Vom Union Square aus gehst du ein paar Blöcke weiter zur Mission Street und steigst von da aus in die Buslinie 150 (Richtung San Francisco Mission and Fremont) oder 130 (Richtung San Rafael) ein.

Nach einer circa 40-minütigen Fahrt, kannst du dich nun entscheiden ob du einmal über die Brücke fahren willst, oder im dazugehörigen Park aussteigen willst. Ich würde dir empfehlen einmal darüber zu fahren. Das ist erstens schon ein Erlebnis für sich und zweitens ist der Ausblick von der anderen Seite auf die Brücke und auf die Stadt wirklich spektakulär. Von dieser Seite hast du den besten Blick von der Aussichtsplattform Battery Spencer. Wenn das Wetter schön ist, kannst du sogar einmal über die Brücke spazieren (etwa 50 Minuten). Von der Stadt Seite hast du den besten Blick entweder klassisch vom Aussichtspunkt oder am Baker Beach. Nun kannst du gemütlich mit dem Bus Nr. 28 weiter Richtung Golden Gate Park oder mit der Linie 150/130 zurück in die Stadt fahren. Natürlich kannst du auch mit deinem eigenen Auto über die Brücke fahren. Nur eins vornweg: die Brücke ist relativ eng, weswegen ich dir nicht empfehlen würde, dein Glück mit einem Wohnmobil zu probieren. 😉 

Golden Gate Bridge
Golden Gate Bridge
Straßenbahn
Berühmte Straßenbahn von San Francisco

Fishermans Warft & Pier 39 

Ein weiteres Highlight von San Francisco ist das Viertel Fishermans Warft und der Pier 39. Wie der Name schon vermuten lässt, war die Fishermans Warft früher der Hauptumschlagplatz für Fisch und auch heute finden sich noch viele Fischrestaurants dort. Hauptattraktion in der Fishermans Warft ist der Pier 39. Das ist ein umgebauter Steg mit vielen Geschäften, Restaurants und Souvenirläden. Dementsprechend sind auch die Preise nicht gerade Budget freundlich. Meiner Meinung ist das eigentliche Highlight am Fishermans Warft die Seelöwen. Diese genießen auf den Holzstegen die Sonne und springen ab und zu zur Abkühlung wieder ins frische Nass. 

Seelöwen am Pier 39
Pier 39 mit Seelöwen

Alcatraz 

Das dritte große Highlight ist das weltbekannte Gefängnis Alcatraz, zu dessen Gefangenen sogar der Mafia Boss Al Capone zählte. Direkt neben dem Pier 33 befindet sich dafür die Fährstation für die Überfahrt. Vor allem am Wochenende oder an amerikanischen Feiertagen ist die Fähre schnell ausgebucht, weswegen du die Tickets unbedingt ein paar Tage im Voraus zu buchen solltest. Nachdem du auf der Insel angekommen bist, wirst du kurz begrüßt und kannst dich nun frei auf der Insel bewegen. Das ehemalige Gefängnis wurde in ein Museum umgebaut und du kannst mittels (deutschsprachigen) Audioguide das Gelände perfekt erkunden und nachempfinden, wie das Leben hier früher für die Insassen und Wärter war. 

Alcatraz
Alcatraz von außen
Alcatraz
Flur im Gefängnis Alcatraz

Lombard Street 

Ebenfalls in direkter Nähe der Fishermans Warft befindet sich die Lombard Street, eine der berühmtesten und kurvenreichsten Straßen der Welt. Um zu dieser zu kommen, kannst du von der Hyde Street mit den berühmten Cable Cars direkt hinauf, bis zur Lombard Street fahren. Mit ihren achtzehn scharfen Serpentinenkurven und bunten Blumenbeeten ist sie nicht nur ein Meisterwerk des Straßenbaus, sondern auch ein beliebtes Wahrzeichen der Stadt. Die Lombard Street bietet nicht nur ein atemberaubendes Panorama der Bucht von San Francisco, sondern verkörpert auch den einzigartigen Charme und die Faszination dieser Metropole. Ein absolutes Muss für jeden Besucher und natürlich auch ein perfektes Fotomotiv. 

Chinatown

In jeder größeren Stadt in Nordamerika gibt es ein Chinatown. Warum also ausgerechnet San Franciscos Chinatown besuchen? Ganz einfach – weil es ein unvergleichliches Erlebnis bietet. Dieses Viertel, eines der ältesten chinesischen Viertel in Nordamerika, öffnet ein lebendiges Fenster zur chinesischen Kultur und Geschichte. Mit seinen prächtigen Pagodendächern, köstlichen Speisen und lebhaften Märkten wird San Franciscos Chinatown zu einem unvergesslichen Erlebnis. 

Lombard Street
Lombard Street
Chinatown
Chinatown

Coit Tower 

Nur 25 Minuten Fußweg vom Pier 39 entfernt liegt der Coit Tower. Der 68 Meter hohe Turm, gelegen auf den Telegraph Hill bietet einen beeindruckend Ausblick über die ganze Stadt. Für 9$ bringt dich ein Aufzug direkt zur Aussichtsplattform. Das Ganze lohnt sich aber logischerweise nur bei schönem Wetter, da du sonst vom Ausblick nicht viel haben wirst. 

Painted Ladies

Hierbei handelt es sich um viktorianischen Häuser aus dem 19. Jahrhundert die bekannt für ihre pastellfarbenen Fassaden und detailreichen Verzierungen sind. Die „bemalten Damen“ stehen im Kontrast zu den modernen Wolkenkratzern und repräsentieren eine lebendige Verbindung zur Vergangenheit inmitten des heutigen Stadtlebens. Der direkt daneben gelegene Alamo Square Park bietet dir den besten Blick über die Fassaden. 

Dolores Park 

Mein absoluter Lieblingspark in San Francisco ist der Dolores Park. Dieser ist eine grüne Oase zwischen den lebendigen Stadtvierteln Mission District und Castro. Der Dolores Park ist ein Ort, an dem die Bewohner von San Francisco entspannen, picknicken und die Sonne genießen können. Hier findet das echte Leben von San Francisco statt, weit entfernt von den touristischen Hotspots der Golden Gate Bridge und der Fishermans Warft. 

Von hier aus bietet sich eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Berge. Der Park hat für jeden etwas zu bieten, von offenen Grünflächen für Ballspiele bis hin zu schattigen Plätzen zum Entspannen.

Dolores Park
Fantastischer Ausblick vom Dolores Park

Vegane Restaurants 

Auch wenn Städte wie Berlin oder New York City auf den ersten Blick in Happy Cow wesentlich mehr vegane Restaurants zu bieten haben, sollte man sich davon nicht täuschen lassen, da die meisten normalen Restaurants auch eine sehr gute vegane Auswahl bieten. 

Wie schon am Anfang erwähnt, ist richtig Essen gehen in Amerika vor allem aufgrund der teuren Lebensmittel & Lebenshaltungskosten leider recht teuer. Das heißt aber nicht, dass man gänzlich auf vegane Köstlichkeiten verzichten muss. Denn selbst kleinere Fast Food Restaurants, bieten wesentlich mehr als den obligatorischen Burger. 

Und wenn man etwas günstiger unterwegs sein möchte, hat man immer die Option sich bei Whole Foods eine Art „Brotzeit“ zu besorgen. 

Wholesome Bakery 

Deinen Tag perfekt starten kannst du in der Wholesome Bakery, zwischen den Painted Ladies und Haight Ashbury. Die gemütliche, rein vegane und glutenfreie, Bäckerei überzeugt durch eine große Auswahl an süßen und deftigen Teilchen.

Rad Radish 

Wenn es einmal ein richtiges Restaurant sein soll, schaust du am besten in dem rein veganen Restaurant Rad Radish vorbei. Das Restaurant überzeugt durch frische saisonale Zutaten und hat im Großen und Ganzen klassische vegane Gerichte, wie leckere Bowls & Sandwiches im Angebot. 

Voodoo Love 

Auch beim Voodoo Love handelt es sich um ein richtiges Restaurant in der Nähe vom Union Square, aber leider nicht rein vegan. Es bietet aber viele leckere vegane Gerichte, nach Cajun Küche – also der der französischen Einwanderer in Louisiana. 

Rad Radish
Rad Radish
Voodoo Love
Voodoo Love

Next Level Burger

Das kleine Fast Food Restaurant Next Level Burger befindet sich in der Nähe der Ostküste der Stadt direkt unter einem Whole Foods Supermarkt. Das voll vegane Restaurant hat mich vor allem durch seine wirklich wahnsinnig leckeren veganen Burger und Loaded Fries für wirklich faire Preise überzeugt. 

Senor Sisig

Mein Go-to Ort in San Francisco ist definitiv Senor Sisig. Ehemals ein rein veganer Foodtruck, haben sie mittlerweile ein normales Imbisslokal in Mission District eröffnet. Aber keine Sorge, die Auswahl an veganen Optionen ist immer noch mehr als ausreichend. Das Besondere ist die filipinisch – mexikanische Fusionsküche. Das ist ein Garant für eine Geschmacksexplosion und zudem sind es wirklich sehr große Portionen für einen fairen Preis

Enjoy Vegeterian

Wie der Name schon sagt, ist das Enjoy Vegeterian ein vegetarisches Restaurant mit asiatischer Küche in Chinatown. Faire Preise und ausgefallene Fleischersatzprodukte das mit Walnussgarnelen oder Tintenfisch weit über das übliche vegane Chicken hinausgeht. 

Enjoy Vegetarian
Enjoy Vegetarian
Next Level Burger
Next Level Burger

Weitere vegane Optionen 

Wenn es mal schnell gehen soll oder man keine Lust hat groß Geld auszugeben sind diese Optionen auch immer eine Überlegung wert. 

Im Bio Supermarkt Wholefoods findet sich auch eine Frischetheke und eine kleine Pizzeria mit einigen Vegane Optionen. Von einem Leser wurde uns zudem auch noch das Nourish Café empfohlen welches wir definitiv bei unserem nächsten Besuch testen werden. Auch die Asiatische Fast Food Kette Panda Express bietet seit neustem eine sehr sehr leckere Option des All time Favoriten Orange Chicken an. In dem mexikanischen Fast Food Lokal Chipotle findet sich ein veganer Burrito und bei Burger King gibt es von Impossible den besten veganen Fast Food Burger den ich je gegessen habe. 

Die besten Stadtviertel  

Wie versprochen gehe ich auch hier noch kurz auf die besten Viertel zum Verweilen und für die Wahl des Hotels ein. 

  • Haight-Ashbury: Dieses Viertel empfiehlt sich, wenn man auf den Spuren der ehemaligen Hippie Bewegung unterwegs sein möchte. Alternative Geschäfte, Restaurants und ein Hauch von Bohème zieren die Straßen. Die Lage ist allgemein für die klassischen Sehenswürdigkeiten recht zentral, aber trotzdem weit genug vom klassischen und etwas öden Stadtzentrum entfernt. 
  • Castro: Das Castro-Viertel ist das Herz der LGBTQ+ Gemeinschaft in San Francisco. Es bietet lebendige Straßen, eine lebhafte Atmosphäre und eine Vielzahl von Bars und Restaurants. Mein persönliches Lieblingsviertel, da sich hier viele vegane Restaurants tummeln und eine entspannte Atmosphäre herrscht. Nur die klassischen Sehenswürdigkeiten sind etwas weiter entfernt. 
  • Union Square: Für Shopping und den einfachen Zugang zu den Hauptattraktionen der Stadt ist der Union Square ideal. Hier tummeln sich zahlreiche Geschäfte und Restaurants. Allerdings sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich in unmittelbarer Nähe die sozialen Brennpunkte Tenderloin und SoMa befinden. 
  • Mission District: Dieses Viertel ist ein Hotspot für Kunst und Kultur, bekannt für seine lebhafte Kunstszene, authentische mexikanische Küche und trendige Bars. Dieses Viertel, insbesondere die Valencia Street sollten unbedingt auf der Liste für einen Besuch stehen. Trotzdem würde ich nicht direkt im Mission District, vor allem nicht in der Mission Street, meine Unterkunft wählen, da auch hier ein interkultureller Brennpunkt vorherrscht. Für mich mit Castro die beiden interessantesten Viertel. 
  • Tenderloin: Das Tenderloin-Viertel liegt zentral, aber es ist bekannt für soziale Probleme in der Umgebung. Dieses Viertel sollte in der Nacht und auch bei der Unterkunftswahl unbedingt gemieden werden.
  • Chinatown: Chinatown ist ein aufregendes und kulturell reiches Viertel, das die reiche chinesische Kultur und Küche zelebriert. Trotzdem würde ich aus ähnlichen Gründen auch hier meine Unterkunft nicht wählen. 
  • South of Market (SoMa): SoMa würde ich ebenfalls nicht als Unterkunftsort bevorzugen. 

Hotels

Die Frage welches Hotel du wählen solltest, gestaltet sich, wie du an der Liste der Stadtviertel oben wahrscheinlich schon vermuten hast, nicht so leicht. Es sei denn Geld spielt nur eine Untergeordnete Rolle. Deswegen gleich vorneweg gesagt: erwarte nicht zu viel von allen vier Hotels die ich dir jetzt hier vorstelle. Sie sind vielmehr zweckdienlich als ein 4 Sterne Wellness Hotel. Aber es ist ja auch ein Städteurlaub. 

Town House Motel

Das Town House Motel besticht vor allem durch seine relativ gute Lage zwischen der Fishermans Warft und der Golden Gate Bridge. Also zentral zwischen allen Hauptsehenswürdigkeiten. Für knappe 80€ die Nacht bekommst du ein klassisches Motel, das in die Jahre gekommen ist und relativ sauber ist. 

Perramont Hotel & Twin Peaks Hotel

Im Perramont Hotel hab ich schon öfter geschlafen. Das Hotel ist direkt neben der U-Bahn Station Metro Church an der Market Street. Das Hotel liegt zudem zwischen den beiden Vierteln Mission District und Castro, was zwar für die klassischen Highlights eher ungünstig, aber ideal dafür ist, wenn du einfach den Flair von San Francisco genießen willst. Für knappe 70€ die Nacht bekommst du ein Doppelzimmer mit geteiltem Bad das sauber, aber auch eher altmodisch ist. Ansonsten sind die Besitzer freundlich und ein früherer Check In war auch nie ein Problem. Auf den Gängen hat es aber bei mir immer etwas nach Cannabis gerochen. 

Das Twin Peaks Hotel ist mehr oder weniger das gleiche Hotel, nur in der anderen Doppelhaushälfte des Perramont Hotel. Also alles in allem auch okay. Wie gesagt, die Lage und der Preis sind hier der ausschlaggebende Faktor. 

HI San Francisco Downtown Hostel 

Klassisches gutes Hostel direkt neben dem Union Square. Für Sightseeing eine super Lage. Das Doppelzimmer mit eigenem Bad kostet 100€ und für ein Bett im Schlafsaal kannst du mit 40€ rechnen. 

Die Einrichtung des Hostels ist hip, die Zimmer unterscheiden sich aber je nach Kategorie, ob sie up to date oder eher noch altmodischer eingerichtet sind. Tendenziell sind aber auch die aus der Mode gekommenen Zimmer noch moderner als in den alternativen weiter oben. 

Ausführliche Karte mit allen Highlights

Wie du siehst, gibt es in San Francisco deutlich mehr zu unternehmen als nur die Golden Gate Bridge und Alcatraz zu besichtigen. Alles in allem gefällt mir San Francisco trotz seiner Schattenseiten sehr gut und ich würde es jedes Mal wieder besuchen wenn es mich an die Westküste der USA verschlägt. Falls du noch weitere Tipps für San Francisco hast, lass uns diese doch gerne in den Kommentaren wissen. Wenn du jetzt überzeugt von San Francisco bist und du noch deinen Flug buchen musst, schau doch gerne bei unserem Guide über veganes fliegen vorbei. Wenn du deine Reise für August planst, kommt für dich vielleicht auch noch ein Besuch auf dem Burning Man in Frage. Lass dich doch von unserem Artikel inspirieren. 

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